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Presse
2.7.11
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
Therapiezentrum eingeweiht
REHA-Dannenberg feierte auch das 15-jährige Bestehen - Soziale Dimension seelischer Erkrankungen
by Dannenberg. Erst schien die Sonne, dann stürmte und goss es, dann schien die Sonne wieder: Dieser Wetterwechsel gestern Mittag passt auch zur Geschichte der REHA-Dannenberg, einer Einrichtung zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation psychisch kranker Menschen (RPK). Die hat in der Tat stürmische Zeiten hinter sich und kann sich mittlerweile im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen: Der letzte von insgesamt drei Neubauten, nämlich das Therapiezentrum am Dömitzer Damm in Dannenberg, ist gestern Mittag eingeweiht worden. Auf den Tag genau am 15. Geburtstag der Einrichtung. Die anderen beiden Neubauten sind die Appartmenthäuser für die 25 Rehabilitanten im Querdeich und im Develangring.
Wolfgang Kraft, Geschäftsführer der Diakonischen Einrichtungen Wendland, die der Träger ist, erinnerte gestern vor Gästen - unter anderem der Rentenversicherung, Krankenkassen, des Arbeitsamtes, der Politik und der Kirche - an die Anfänge und die stürmischen Zeiten des Jahres 2007. Als Retter wurde damals Bernd Renzenbrink vom Senior Consultingservice Diakonie gerufen, "dank dessen besonderer Begabung", so Wolfgang Kraft, das notwendige Geld für die Neubauten zusammenkam. Renzenbrink selbst zitierte angesichts der nun beendeten Neuaufstellung der Reha Friedrich Schiller - "Freude schöner Götterfunken" - und freute sich, dass Kairos, der griechische 'Gott des günstigen Augenblicks', der REHA-Dannenberg gut gesonnen war. Renzenbrink und sein Nachfolger Kraft dankte allen Unterstützern und auch den Mitarbeitenden, die einiges hätten durchstehen müssen.

Bei der Einweihungsfeier des Neubaus der REH-Dannenberg sprach auch Dr. Sebastian Stierl von der Psychiatrischen Klinik Lüneburg. Die Zuhörenden in der ersten Reihe (von rechts): Elbtalaues Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer, Bernt Renzenbrink, Bauunternehmer Michael Wieczorek und Wolfgang Kraft, Geschäftsführer der Diakonischen Einrichtungen Wendland. Aufn.: Ch. Beyer
Die REHA-Dannenberg hatte zur Feier zwei Referenten eingeladen, die Grundsätzliches zur Sozialpsychiatrie und zur Arbeit der RPK's sagten. Dr. Sebastian Stierl von der Psychiatrischen Klinik in Lüneburg betonte, dass es angesichts der Verbrechen der Psychiatrie in der Vergangenheit weiter notwendig sei, die soziale Dimension seelischer Erkrankungen zu betonen. Für ihn sind Psychose-Seminare, die Betroffene, Angehörige und Fachleute zusammenbringen eine "großer Fortschritt". Dr. Stierl wünschte sich noch mehr ambulante Betreuungsmöglichkeiten mit Krisendiensten. Dass es hier mangele, habe auch die Pharmaindustrie erkannt und hoffe auf ein neues Geschäftsfeld - "ein Skandal".
Brigitte Kumbier-Jordan vom Institut für angewandte Sozialfragen in Göttingen, bezeichnete die RPK's als ein Erfolgsmodell, weil sie wohnortnah, frühzeitig und bedarfsgerecht Menschen mit psychischen Störungsbildern eine dauerhafte soziale und berufliche Teilhabe ermöglichten.
Die Nutzer seien zu 60 Prozent männlich und im Durchschnitt 30 Jahre alt, litten an Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, Phobien. In der Reha entwickelten sie eine Lebens- und Berufsperspektive, bauten ihre sozialen Kompetenzen aus, lernten ihre Erkrankung zu verstehen, sowie belastende Faktoren zu erkennen. Im Bundesdurchschnitt würden rund 50 Prozent auf den ersten Arbeitsmarkt integriert, gut ein Viertel auf den zweiten Arbeitsmarkt, ein weiteres Viertel bleibe erwerbsunfähig.
Martin Donat, Mitarbeiter der Reha, sprach als stellvertretender Landrat: Er wünschte sich, dass sich Kranke und Gesunde aufeinanderzubewegen, krankmachende Arbeitsbedingungen nicht zu akzeptieren und die Lebenswelt so zu gestalten, dass an ihr auch "dünnhäutige Menschen" teilnehmen können.
1.12.10
Quelle: Kiebitz
Fortschrittlicher Bau, Bauherren und beteiligte Firmen zufrieden
Therapiegebäude der Diakonie in Dannenberg fertiggestellt
rs Dannenberg.
Der dritte und letzte Schritt der baulichen Neuaufstellung der REHA-Dannenberg ist vollendet. Gestern wurde das
zukünftige Therapiegebäude der Diakonie am Dömitzer Damm 6 abgenommen. Die REHA-Dannenberg, die Einrichtung zur
medizinischen und beruflichen Rehabilitation psychisch kranker Menschen, gehört zu den 'Diakonischen Einrichtungen
Wendland gGmbH'. Der fortschrittliche Bau mit Büros, Werkstätten, Lehrküche, Arzt-, Behandlungs- und Therapieräumen
hat rund 1000 Quadratmeter an Funktionsflächen auf zwei Ebenen und kostete knapp 1,3 Millionen Euro.
Im vergangenen Jahr hatte die Diakonie bereits zwei Wohnheime - ebenfalls mit dem Bauunternehmer
Michael Wieczorek - für die REHA-Dannenberg mit insgesamt 22 Plätzen am Querdeich und im Develang neu gebaut und
bezogen. Alle 30 Plätze der REHA-Dannenberg - die 22 stationären Plätze, zwei ambulante sowie sechs weitere zur
reinen beruflichen Rehabilitation - seien schon belegt, informierte der Geschäftsführer der Diakonie, Wolfgang Kraft.
Er nannte auch den neuen ärztlichen Leiter der Reha-Dannenberg: Dr. Joachim Ballandat, Arzt für Psychiatrie
und Psychotherapie.
Wolfgang Kraft, Geschäftsführer der 'Diakonischen Einrichtungen Wendland gGmbH' ist stolz auf die moderne Reha-Anlage am Dömitzer Damm.
Zufriedene Gesichter bei der Schlüsselübergabe: Bauunternehmer Michael Wieczorek (v.l.) überreichte Wolfgang Kraft von der Diakonie den
symbolischen Schlüssel des neuen Reha-Zentrums. Architekt Christoph Ahrens und Reha-Leiter Detlef Schüler waren glücklich.
4 Aufn.: R. Seide
Wie alle Beteiligten freute sich Kraft, dass der letzte Reha-Bau und damit auch die Neuaufstellung der
Einrichtung vollendet ist. Die Reha-Dannenberg werde eine der "innovativsten und modernsten Einrichtungen ihrer
Art in Niedersachsen und darüber hinaus" sein.
Einen Eindruck davon durften sich am Montag Vertreter der Wirtschaft,
der Verwaltung und der Presse machen, als der Braunschweiger Architekt Christoph Ahrens durch die Räume führte.
Obschon klar die Zielforderung vorlag, den veranschlagten Haushalt in Höhe von 1,3 Mio. Euro für den Bau aller Bereiche
inklusive der Außenanlagen nicht zu überschreiten, gelang dem Architekten mit überwiegend regionalen Firmen ein
eindrucksvoller Bau, in dem sich die Rehabilitanten sicher wohl fühlen können, und wo sie angemessen in neuen Berufen
angelernt werden können. Hinsichtlich der Nutzfläche sei man zwar rund 200 Quadratmeter kleiner geworden,
was jedoch dem Anspruch des Hauses keinerlei Abbruch tut.
Andreas Hummelt (rechts) wies die Besucher der neuen Reha-Dannenberg in die Funktionsweise des Blockheizkraftwerkes ein.
Die vier kompakten und dennoch großzügigen Arbeitstrainingsbereiche - Verwaltung, Holzwerkstatt, Hauswirtschaft und Gartenbau - sind prägnant optisch voneinander geteilt und doch harmonisch ineinander gefügt. Kurze Wege, helle Räume und moderne Materialien beherrschen das Reha-Zentrum, das über ein eigenes Blockheizkraftwerk verfügt, für dessen Wartung die Diakonie keinen Cent ausgeben muss, da man einen in dem Münsteraner Andreas Hummelt einen Unternehmer fand, der auf eigene Rechnung die Anlage betreibt, weil er die überschüssig erwirtschaftete Energie ins Netz einspeist. Der Hitzackeraner Bauunternehmer Michael Wieczorek und Ahrens lobten die Diakonie für Weitblick und die Handwerker für ihre fachliche Leistung, die es ermöglichte, trotz widriger Witterungsverhältnisse, schnell dieses moderne Zentrum zu erstellen.
Der Bauunternehmer Michael Wieczorek zeigte Dannenbergs Bürgermeister Günter Voß die neue Lehrküche.
16.6.10
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
Richtkranz über Reha
by Dannenberg Der dritte und letzte Schritt der auch baulichen Neuaufstellung der Reha Dannenberg nähert sich der Vollendung. Gestern wurde Richtfest am künftigen Therapiegebäude gefeiert. Es wird am Dömitzer Damm errichtet. Die Reha Dannenberg, die Einrichtung zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation psychisch kranker Menschen, gehört zu den Diakonischen Einrichtungen Wendland. Der Bau mit Büros, Werkstätten, Lehrküche, Arzt-, Behandlungs- und Therapieräumen hat rund 1000 Quadratmeter Funktionsflächen und kostet rund 1,2 Millionen Euro.
Umzug für den Herbst geplant
Diakonische Einrichtungen feierten Richtfest des Therapiegebäudes der Reha Dannenberg
Vor einem Teil des Neubaus des Reha-Therapiezentrums (von links): Architekt Christoph Ahrens, Bauunternehmer Michael Wieczorek,
DE-Aufsichtsrat Klaus-Markus Kühnel, DE-Vorstand Wolfgang Kraft, der neue Reha-Arzt Dr. Joachim Ballandat sowie SG-Bürgermeister
Jürgen Meyer.
A.: Ch. Beyer
by Dannenberg. Bauunternehmer Michael Wieczorek muss es als Beteiligter wissen: Wenn sich an der Zahl von Bauten für soziale Einrichtungen die soziale Kompetenz in der Kommune ableiten lasse, dann sei Dannenberg ganz vorn. Gestern wurde in der Stadt erneut Richtfest für ein "soziales Gebäude" gefeiert, nämlich für das Therapiezentrum der Reha-Dannenberg der Diakonischen Einrichtungen Wendland. Die Reha ist eine Einrichtung zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation psychisch kranker Menschen.
Während im vergangenen Jahr bereits zwei Wohnheime für die Reha mit insgesamt 22 Plätzen im Querdeich und im Develang neu gebaut und bezogen wurden, findet die Therapie nach wie vor in Gebäuden auf dem Gelände des Johanniterheimes statt.
Das soll im Herbst Geschichte sein, wenn die Arbeitsbereiche Hauswirtschaft, Tischlerei und Verwaltung in den rund 1000 Quadratmeter großen und 1,2 Millionen Euro teuren Neubau am Dömitzer Damm umziehen. Für die Gärtnerei wird noch ein Gewächshaus errichtet, die Ausschreibung läuft. Das in Teilen zweistöckige neue Gebäude bietet Büros - unter anderem wird die Verwaltung der Diakonischen Einrichtungen Wendland dort einziehen - Arzt- und Behandlungszimmer, Therapieräume, Werkstätten, Umkleide- und Sanitärräume sowie die Lehrküche mit Speiseraum, zählte DE-Vorstand Wolfgang Kraft auf.
Er ist froh, dass sich der letzte Reha - Bau und damit auch die Neuaufstellung der Einrichtung der Vollendung nähere. Die Reha Dannenberg werde eine der "innovativsten und modernsten Einrichtungen ihrer Art in Niedersachsen und darüber hinaus" sein.
Im Winter lag der Bau zwangsweise drei Monate still, abgesehen davon sei man im Zeitplan; der Rohbau sei gut gelungen, der Bauherr zufrieden. Wolfgang Kraft lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer Michael Wieczorek, dem Architekten Christoph Ahrens aus Braunschweig und den Handwerkern. Auch der Stadt und der Sparkasse dankte Kraft für die große Unterstützung. Er deutete dieses Engagement als einen Ausdruck von Nächstenliebe, als das Interesse und die Bereitschaft Menschen in Not zu unterstützen.
Alle 30 Plätze der Reha Dannenberg - die 22 stationären Plätze, zwei ambulante sowie sechs weitere zur reinen beruflichen Rehabilitation seien belegt, informierte Kraft. Er stellte auch den neuen ärztlichen Leiter der Reha-Dannenberg vor, Dr. Joachim Ballandat, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit dem 1. April ist er in Dannenberg im Dienst.
5.6.09
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
Ein Traum hat sich erfüllt
Dannenberg: Baubeginn am Reha-Zentrum
rg Dannenberg
In der Jeetzelstadt haben die Bauarbeiten
am Therapiezentrum der Reha-Dannenberg begonnen. Mit der Grundsteinlegung fiel am Mittwoch
im Beisein von Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann der Startschuss für
das 1,6-Millionen-Euro-Projekt und damit für den weiteren Ausbau des Standortes Dannenberg zu
einem Zentrum für die Rehabilitation psychisch kranker Menschen in Niedersachsen.
"Ein Traum hat sich erfüllt", freute sich während der Feierstunde der ehemalige Geschäftsführer
der Diakonischen Einrichtungen Lüchow-Dannenberg, Bernt Renzenbrink.
Denn noch vor wenigen Jahren stand die Betreuung psychisch kranker Menschen in Dannenberg vor dem Aus: "Die Einrichtungen waren nicht mehr zeitgemäß", erinnert Renzenbrink. Dank der guten und engen Zusammenarbeit von Diakonie, Landeskirche, Stadt Dannenberg, Samtgemeinde sowie dem Land und der Deutschen Rentenversicherung sei es gelungen, ein Finanzierungskonzept auf den Weg zu bringen und die Reha-Dannenberg "für die Zukunft aufzustellen. Dafür können wir dankbar sein".
3.6.09
Quelle: D·E aktuell
Einweihung der Appartementhäuser
Anläßlich der Einweihung der Appartementhäuser der REHA-Dannenberg im Develangring enthüllte Werner Götz - Maler und Bildhauer aus Nienwalde - eine seiner Skulpturen: "Pirouette".
Die zweite Skulptur "Kletterer" steht am Dannenberger 'Querdeich'. Die Arbeiten wurden gestiftet von den bauausführenden Firmen.
Aufn.: D. Schüler

20.3.09
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
Vorbildlich neu aufgestellt
Schlüsselübergabe für die Wohnheime der REHA Dannenberg -Jetzt 22 statt 18 Plätze und eine Warteliste
Knapp 38 Quadratmeter groß sind die Appartements in den Wohnheimen der REHA-Dannenberg. Sie bestehen aus einem
größeren Wohnbereich mit Küchenzeile sowie einem Schlafzimmer mit Bad. Anlässlich der Schlüsselübergabe
besichtigten DE-Vorstand Bernt Renzenbrink (Zweiter von links), Bauunternehmer Michael Wieczorek und
REHA-Leiter Detlef Schüler die Appartements von Benjamin Ackermann (links) und Janina Engel, die nach
einer psychischen Erkrankung zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation nach Dannenberg kamen.
by Dannenberg "Es geht bergauf" strahlen Janina Engel und Benjamin Ackermann, beide werden seit einiger Zeit in der "REHA-Dannenberg" nach einer psychischen Erkrankung wieder "aufgebaut". Dass der Aufenthalt in der Einrichtung für die medizinische und berufliche Rehbilitation gut tut und wieder einer Perspektive gibt, habe er gleich am ersten Tag gemerkt, berichtet Benjamin Ackermann.
"Es geht bergauf" - das empfinden auch Bernt Renzenbrink, geschäftsführender Vorstand der Diakonischen Einrichtungen im Kirchenkreis, zu denen die REHA Dannenberg gehört, und der REHA-Leiter Detlef Schüler.
Renzenbrink war im Sommer 2007 als vom Diakonischen Werk empfohlener Retter in der Not nach Lüchow-Dannenberg gekommen. Er sollte das damals drohende Ende der REHA abwenden, das auch im schlimmsten Fall das Ende der Diakonischen Einrichtungen nach sich gezogen hätte. Die Kostenträger hatten vorübergehend der REHA wegen des fehlenden Klinikstandards die Betriebserlaubnis entzogen. Renzenbrink, Vorsitzender des Vereins "Senior Consulting Service Diakonie", eines Zusammenschlusses ehemaliger Führungskräfte in der Diakonie, schaffte, was DE-Aufsichtsrat und -Mitglieder vom ihm erhofften. Sein Konzept für die REHA Dannenberg überzeugte den Kostenträger Deutsche Rentenversicherung sowie die Zuschussgeber, sodass für insgesamt 1,7 Millionen Euro zwei neue Wohnheime für die Rehabilitanden gebaut werden konnten. Damit stehen nun 22 Wohnheimplätze zur Verfügung, bislang waren es 18.
Eines dieser Wohnheime befindet sich im Dannenberger Querdeich und wurde bereits im Januar bezogen, das zweite am Develang, hier wurden in der vergangenen Woche die Koffer ausgepackt. Bis dahin waren die Rehabilitanden in Dömitz untergebracht und wurden jeden Tag nach Dannenberg gefahren, denn noch befinden sich die Therapie-Räume auf dem Gelände des Johanniterheimes.
Im Juni nun soll - ebenfalls am Develang - der Grundstein für das neue, rund 1,4 Millionen Euro teure Therapiezentrum gelegt werden. Der Bauunternehmer Michael Wieczorek wird es wieder errichten, aber nicht wie ursprünglich geplant, sondern auch gleichzeitig als Investor fungieren. Eigentümer werden die DE sein, Bernt Renzenbrink hat bereits erste Zuschussgeber gefunden. Der DE-Vorstand ist sichtlich stolz auf das Erreichte: "Hier war es so elendig, jetzt ist die REHA Dannenberg in vorbildlicher Weise neu aufgestellt". Renzenbrink ist stolz, beim Kostenträger viele seiner Vorstellungen durchgesetzt zu haben. Zentrales Ziel des betreuten Wohnangebotes ist die Hilfe und Förderung im Bereich der alltagspraktischen Fähigkeiten, damit jeder und jede Einzelne ein möglichst eigenständiges und aktives Leben führen kann. Die Psychiatrie habe bislang allgemein, was die Ausstattung der Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen angehe, einen Nachholbedarf. Die REHA-Dannenberg sei aber nun Vorreiter.
In dieser Woche war die offizielle Schlüsselübergabe für die beiden Wohnheime. Jedes verfügt über elf knapp 38 Quadratmeter große Appartements. Das Konzept "klein, aber mein", soll die Gesundung und Rehabilitation erleichtern. Schließlich seien die Patienten in der REHA 18 bis 55 Jahre alt, hätten schon einen eigenen Haushalt geführt. Bis sie dann durch eine Lebenskrise oder auch durch Drogenkonsum psychisch krank wurden, und das "Chaos im Kopf" begann.
Bis zu einem Jahr bleiben die Patientinnen und Patienten in der REHA in Dannenberg, im Durchschnitt sind es acht Monate. Das Einzugsgebiet der Einrichtung umfasst insgesamt zwölf Landkreise im Umkreis von etwa 150 Kilometer rund um Dannenberg, die dortige Reha ist eine von sieben in Niedersachsen. Längst ist man wieder voll belegt und es gibt eine lange Warteliste, berichtet Detlef Schüler.
3.8.08
Quelle: Generalanzeiger
Warteliste bereits lang
Diakonie baut Reha-Zentrum mit geteilten Wohn- und Arbeitsbereichen in Dannenberg
"Sie geben psychisch erkrankten Menschen die Chance, zu gesunden und wieder ein normales
Leben zu beginnen": Dannenbergs stellvertretende Bürgermeisterin Barbara Felber lobte während des ersten
symbolischen Spatenstiches des neuen Reha-Zentrums der Diakonischen Einrichtungen am Donnerstag in
Dannenberg, dass das Projekt "inmitten der Stadt und nicht versteckt am Rande realisiert" würde.
Zuvor begrüßte Diakonie-Vorstand Bernt Renzenbrink zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung.
Gemeinsam griffen sieben Akteure, darunter auch Bauherr und Generalunternehmer Michael Wieczorek aus
Hitzacker, anschließend zum Spaten. Wie wichtig ein solches Zentrum ist, verdeutlichen folgende Zahlen:
Psychische Störungen und Erkrankungen kommen in Europa häufig vor. Eine aktuelle Studie der TU Dresden
ermittelte, dass 27 Prozent der EU-Bürger pro Jahr daran erkranken. Doch nur etwa ein Viertel der Betroffenen
wird auch angemessen behandelt …
Um einem Teil dieser Menschen helfen zu können, baut die Diakonie ein modernes
Reha-Zentrum in Dannenberg.
Allerdings ist die Diakonie nur Pächter: Erstellt werden die Objekte von der Firma Wieczorek aus Hitzacker, die die Gebäude dann vermietet. Gebaut wird ein "zeitgemäßes, barrierefreies Gebäude". Ganz in der Nähe entsteht auch ein Appartementkomplex, in dem die Menschen wohnen, die im Reha-Zentrum auf ihre Wiedereingliederung ins Berufsleben vorbereitet werden.
Anlässlich des ersten Spatenstiches betonte Bauherr Wieczorek die bedeutende Rolle die Dannenberg dank der Neubauten künftig als sozialkompetentem Standort in Niedersachsen zufalle. Wie hoch nämlich der Bedarf für derartige Einrichtungen ist, lässt sich aus der Tatsache ablesen, das bereits vor Baubeginn eine lange Warteliste existiert, wie Bernt Renzenbrink mitteilte.
Pastor Klaus-Markus Kühnel verglich das zweite Objekt - der Appartementkomplex, der unweit der Reha-Werkstatt am Develang errichtet wird - mit einer Arche, die den Menschen Schutz gewähren soll. Und genau wie bei Noah sei auch für das Projekt der Diakonie "Gott der Auftraggeber" für den Bau, so Kühnel.
Einrichtungsleiter Detlef Schüler erläuterte die Ziele, die mit dem Neubau des Reha-Zentrums der REHA-Dannenberg erreichen werden sollen: "Die medizinische-berufliche Rehabilitation der REHA-Dannenberg ist eine Komplex-Leistung - ein komplexes Angebot für erwachsene Menschen mit psychischer Erkrankung, die aus Nordostniedersachsen und den angrenzenden neuen Bundesländern für 6-12 Monate nach Dannenberg kommen. Unsere Rehabilitandinnen und Rehabilitanden wollen sich eine neue Lebens- und Berufsperspektive erarbeiten, ihre Erkrankung besser verstehen und mit ihr leben lernen und ihre sozialen Kompetenzen weiter entwickeln.
Um diese Ziele mit den Rehabilitanden erreichen zu können brauchen wir ein zeitgemäßes, barrierefreies Gebäude mit Räumlichkeiten für unsere Verwaltung, für die Behandlung und Beratung sowie Werkstätten für das Arbeitstraining und die Arbeitstherapie."
Diese Räumlichkeiten werden am Dömitzer Damm in einem Gebäudekomplex realisiert.
"Unsere Anforderungen an das Gebäude sind vielfältig", berichtete Schüler weiter: "Unter einem Dach sollen arbeitstherapeutische Werkstätten für 'Arbeitsatmosphäre' sorgen, zugleich soll für ärztliche Behandlung, für Psychotherapie und Rehabilitationsberatung ausreichend 'geschützter' Beratungs- und Gruppenraum sichergestellt sein, gleichzeitig brauchen wir einen einladenden Empfangs- und Wartebereich, einen Ruhe-, und Entspannungsbereich und das Ganze auf einem ansprechend gestalteten Freigelände, auf dem sich zusätzlich auch die Wirtschaftsflächen für den Arbeitstrainingsbereich Garten befinden.
Die vorliegende gelungene Bauplanung, die mit unserem Leistungsträger, der DRV Braunschweig-Hannover abgestimmt wird, berücksichtigt all diese Anforderungen und trägt somit ihren Teil dazu bei, ein sowohl förderndes als auch herausforderndes therapeutisches Milieu in der REHA-Dannenberg herzustellen", so Schüler.
Insgesamt werden 4 Arbeitstrainingsbereiche mit jeweils 6 Trainingsplätzen entstehen: eine Holzwerkstatt, ein Gartenbereich mit Gewächshaus, eine Küche mit einem Speiseraum und ein Büro für den Arbeitstrainingsbereich Büro / Verwaltung.
23.5.08
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
Grundsteinlegung für Reha-Appartements
by Dannenberg Der Bauplan, eine Beschreibung des REHA - Wohnprojektes, eine EJZ von gestern und Münzen enthält die Hülse, die gestern Vormittag in den Grundstein für das neue Appartementhaus der REHA - Dannenberg im Baugebiet Querdeich gemauert wurde. ( … ) Die seit 1996 bestehende Rehabilitationseinrichtung für psychisch kranke Menschen bekommt neue Gebäude, zwei Wohnhäuser mit je elf Appartements entstehen am Querdeich und am Develangring.
Grundstein für einen Neuanfang - Bauarbeiten für die Appartementhäuser für die REHA-Dannenberg haben begonnen - Andacht an der Querdeich-Baustelle
( … ) Generalunternehmer für die 1,7 Millionen-Euro-Investition ist das Bauunternehmen Wieczorek, das auch der Investor für das Gebäude mit Therapie- und Werkstatträumen sein wird.
Seit 1996 gibt es die REHA in Dannenberg, es ist eine von sieben RPKs in Niedersachsen. Rund 300 Menschen hat sie bislang betreut, rund die Hälfte erreichte die Erwerbsfähigkeit wieder. Aufgrund baulicher Unzulänglichkeiten am bisherigen Standort auf dem Gelände des Johanniterheimes drohte der REHA allerdings vor einem Jahr der Entzug der Betriebserlaubnis. Das sorgte für reichlich Angstschweiß bei der DE und im Kirchenkreis, als Retter in der Not empfahl das Diakonische Werk daraufhin Bernt Renzenbrink als neuen Vorstand und Geschäftsführer.
Renzenbrink ist Gründer des "Senior Consulting Service Diakonie", eines Vereins ehemaliger Diakonie-Manager, der bei den DE in Lüchow - Dannenberg seinen ersten und ernsten Einsatz hatte - und dem es gelang, mehrere Geldgeber, darunter das Land und die Aktion Mensch - zu gewinnen.
Das Ergebnis der offensichtlich nun erfolgreichen Rettungsaktion - die Bewilligungsbescheide zum vorzeitigen Maßnahmebeginn waren gerade rechtzeitig eingegangen - war gestern die Grundsteinlegung im sandigen Querdeich mit einer Andacht und anschließendem Festprogramm im Ohm'schen Haus. Dass dort alle mit staubigen Schuhen saßen, wertete Dr. Christoph Künkel vom Landeskirchenamt Hannover als ein gutes Zeichen, "denn Diakonie ohne Bodenhaftung läuft in die Irre", sagte der Diakoniedezernent. ( … ) Und Jürgen Rodewald von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig - Hannover zeigte sich überzeugt, dass die REHA in Dannenberg ihren Auftrag inhaltlich ernst nehme und eine erfolgreiche Arbeit leisten werde.
In seinem Festvortrag legte Dr. Wolfgang Schoepffer vom Sozialministerium in Hannover das Engagement des Landes für seelisch behinderte Menschen dar. ( … )
Dannenbergs Stadtdirektor Jürgen Meyer freute sich, dass die REHA - Dannenberg gehalten werden kann und eine Perspektive bekomme. ( … )
